Primarschule Uster
Gemeinsam lachen und staunen: Am jährlichen «Crazy Day» im Schulhaus Krämeracker kommen die Kinder und auch Lehrpersonen «ein wenig verrückt» zur Schule. Der Tag regt die Kreativität an und bringt Abwechslung in den Alltag.
Ob eine ausgeflippte Frisur, ein falsch herum angezogener Pulli oder eine komplette Verkleidung – am «Crazy Day» ist alles etwas anders als sonst. Der Tag wurde während der Corona-Pandemie ins Leben gerufen, um trotz Fernunterricht ein gemeinsames Erlebnis zu haben. Mittlerweile findet er einmal pro Jahr im Schulhaus statt.
«Alle, die Lust haben, verkleiden sich nach Lust und Laune», sagt Klassenlehrerin Sarina Egger. «Auf dem Gang begegnet man Kindern aus anderen Klassen, lacht gemeinsam und bestaunt die Figuren.» Die Aktivitäten in der Klasse sind unterschiedlich: Einige machen lustige Fotos, andere stellen ihre Figur vor oder erfinden Geschichten dazu. Auch die Lehrpersonen kommen verkleidet und verewigen den Tag mit einem Foto.
Der Tag soll die Kinder in ihrer Kreativität anregen und das gemeinsame Lachen fördern. Dies wirkt sich positiv auf die Stimmung in der Schule aus. «Es ist meistens recht lustig», so Sarina Egger. «Vor allem die jüngeren Kinder sind etwas aufgedreht, wenn sie morgens in die Schule kommen.» Es gibt aber keinen Zwang mitzumachen. Die Kinder wissen auch, dass sie für den Crazy Day nichts extra kaufen müssen, sondern ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich einen Vormittag von einer anderen Seite zeigen können.